Freiwillige Feuerwehr Knittlingen

Fahrzeugvorstellung DLA (K) 23/12 CS
Fahrzeug DLA (K) 23/12
Fahrzeug DLA (K) 23/12
Fahrzeug DLA (K) 23/12
Leiternpark
Fahrzeug:
Bezeichnung:
Funkrufname:
Standort:
Besatzung:
Verwendung:
Baujahr:
Motorleistung:
Fahrgestell:
Aufbau:
Besonderheiten:
DLA (K) 23/12 CS
Drehleiter mit Korb
Florian Knittlingen 1/33
Abteilung Knittlingen
1/2 (1 Fahrzeugführer + Mannschaft)
Menschenrettung und Brandbekämpfung
2002
205 kW
Mercedes Benz 1528
Magirus
Automatikgetriebe

Die Drehleiter mit Korb (DLA (K) 23/12 CS) dient in erster Linie dazu, Mensch aus großen Höhen zu retten. Der Rettungskorb bietet drei Personen Platz - alternativ ist auch eine schnelle Rettung von mehreren Personen gleichzeitig möglich, indem direkt die Leiter abgestiegen werden kann. Drehleitern der Freiwilligen Feuerwehr Knittlingen haben in den vergangenen Jahren dutzende von Menschenleben gerettet!

Die Bezeichnung DLA (K) 23/12 setzt sich aus der Abkürzung DrehLeiter Automatik mit Korb, der Rettungshöhe von 23 Metern bei einem Abstand des Fahrzeuges von 12 Metern zum Gebäude - daher auch die Bezeichnung "DLA (K) 23/12". Der eigentliche Leiternpark hat bei voll ausgefahrenem Zustand eine Länge von 30 Meter.

Ein weiterer Verwendungszweck dieses Fahrzeuges liegt darin, dass bei Bränden von oben abgelöscht werden kann. Dazu wird ein spezielles Strahlrohr (Monitor) angebracht mit welchem bis zu 2.000 Liter Wasser pro Minute auf den Brandherd aufgebracht werden kann.

Zur Beladung gehören diverse Schläuche und Armaturen zur Brandbekämpfung, ein benzinbetriebener Stromerzeuger zur Versorgung von auf den Korb montierbaren Scheinwerfern, eine Krankentragehalterung, ein Druckbelüftungsgerät, Atemschutzgeräte, Kettensäge und ein Abseilgerät zur Rettung aus Höhen und Tiefen.

Drehleitern haben in Knittlingen eine lange Tradition - im Jahre 1808 wurde die erste deutsche Drehleiter in Knittlingen in Dienst gestellt - näheres finden Sie auf unserer Seite Historisches.

Bedienstand Korb
Vom Korb aus können alle Aggregate und Geräte der Drehleiter bedient werden.

Steuerbar sind: der Fahrzeugmotor (ein/aus), der elektrische Stromerzeuger, die Scheinwerfer (ein/aus) sowie die Position der Scheinwerfer (schwenken).

Ebenso lassen sich alle Funktionen und die Position (Höhe, Ausladung,...) der Drehleiter am Display überwachen.
Korb mit aufgebauten Geräten
Auf den Korb können einsatztaktisch wichtige Aggregate einfach aufgesteckt werden: hier beispielsweise der "Monitor" - ein Strahlrohr mit welchem bis zu 2.000 Liter Wasser pro Minute auf den Brandherd aufgebracht werden kann.

Auf der rechten Seite ist ein elektrischer Hochleistungslüfter erkennbar. Er dient dazu, einen verrauchten Raum schnell zu entrauchen.
Korb mit Trageaufbau
Zwei verschiedene Halterungen ermöglichen es, eine Krankentrage oder auch eine Korbschleiftrage am Korb zu befestigen. Damit können Personen aus höheren Gebäuden schnell und einfach gerettet werden ohne dass eine weitere Umlagerung notwendig wird.

Dies ist nicht nur im Brandeinsatz sinnvoll - auch zur Unterstützung des Rettungs-dienstes kommt diese Halterung zum Einsatz: immer dann wenn es notwendig wird Patienten entweder äußerst schonend oder aufgrund eines zu engen Treppenraumes über die Drehleiter zu retten.
Bedienstand Abstützung
Die Bedienung der Abstützung lässt sich ganz einfach im Automatikbetrieb betreiben.

Bei schwierigen Platzverhältnissen kann auch jede Stütze einzeln gesteuert und ausgefahren werden um eine optimale Abstützung zu gewährleisten.